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Seminar Art & Science Teil I und Teil II

 

Chus Martínez, Volker Sommer, Marcus Coates, David Gruber und Filipa Ramos

 

Seminar Teil I

 

22. und 23. März 2017

Prof. Chus Martínez mit den Gästen David Gruber, Meeresbiologe und Ozeanologe in New York und Filipa Ramos, Herausgeberin und Kuratorin in London

 

 

Seminar Teil II

 

27. und 28. April 2017

Prof. Chus Martínez mit den Gästen Volker Sommer, Professor für Evolutionäre Anthropologie am University College London (UCL), Marcus Coates, Künstler, London und Filipa Ramos, Herausgeberin und Kuratorin in London

 

 

Dieses Seminar widmet sich der kontinuierlichen Untersuchung dessen, was die Kunst mit der Wissenschaft teilt. Beide stellen die großen Fragen, denen wir uns gegenüber sehen: „Was ist wahr? Warum ist das wichtig? Wie bringt man eine Gesellschaft weiter?“

 

Beide gehen diesen Fragen tiefgründig und oft auch voller Erstaunen nach. Wir wissen, dass das Labor des Wissenschaftlers und das Atelier des Künstlers zwei der letzten Orte sind, die für ergebnisoffene Forschungen geblieben sind, wo das Scheitern erwünschter Bestandteil des Arbeitsprozesses für ein Lernen ist, das sich durch die ständige Feedbackschleife zwischen Denken und Tun ereignet.

 

Dieses spezielle Seminar nun hat zwei Teile. David Gruber ist Meeresbiologie und Ozeanologe. Er sucht die Welt der Tiefsee nach biolumineszierenden und biofluoreszierenden Meerestieren ab. Grubers Entdeckungen liefern zahlreiche neue Einsichten in die geheime „Sprache“ von leuchtenden Farben und Mustern, die vielen Meereslebewesen dabei helfen zu kommunizieren, zu interagieren und Feinden aus dem Weg zu gehen. Die Forschungsarbeit Grubers ist grundlegend, da er eine (Kamera-)Linse entwickelt hat, die es uns gestattet wie ein Fisch zu „sehen“, das strahlende Meeresleben wahrzunehmen und die darüber hinaus über die Fähigkeit verfügt, das innere Geschehen in den menschlichen Zellen visualisieren zu können.

 

Den zweiten Teil des Seminars leitet Volker Sommer.

 

Sommer ist Professor für Evolutionäre Anthropologie an der Universität London. Seine Forschungsarbeiten widmen sich dem Sozial- und Sexualverhalten der Primaten, Kognition, Ritualen, der Erhaltung der Biodiversität, Tierrechten und evolutionärer Ethik. Geboren wurde er in einer bäuerlich geprägten Gemeinde in Holzhausen am Reinhardswald und wuchs später in einem Dorf auf, das in den Eichenwäldern Mitteldeutschlands gelegen war. Hier hatten die Gebrüder Grimm ihre ortsansässigen Gewährsleute für die Märchen ihrer Sammlung aus dem frühen 19. Jahrhundert gefunden. In diesen einheimischen Geschichten besitzen Tiere menschenähnliche Charakterzüge. Als wesentlicher Bestandteil von Volker Sommers Kindheit inspirierten ihn diese Geschichten, die Laufbahn eines Zoologen und Verhaltensforschers einzuschlagen.

 

 

This seminar has been continuously dedicated to inquire into what art and science share. Both are dedicated to asking the big questions placed before us:

 

“What is true? Why does it matter? How can we move society forward?”

 

Both search deeply, and often wanderingly, for these answers. We know that the scientist’s laboratory and the artist’s studio are two of the last places reserved for open-ended inquiry, for failure to be a welcome part of the process, for learning to occur by a continuous feedback loop between thinking and doing.

 

This particular seminar is divided in two parts. David Gruber is a marine biologist and an ocean explorer, David Gruber searches the undersea world for bioluminescent and biofluorescent marine animals. Gruber’s discoveries are providing a wealth of new insights into a secret “language” of shining colors and patterns that help many marine creatures communicate, interact, and avoid enemies. The research of Gruber is fundamental since he has been developing a lense (cameras) that allow us to „see“ like a fish, to perceive the glowing sea life and the ability to visualize the inner workings of human cells.

 

The second part of the seminar will be conducted by Volker Sommer.

 

Sommer is Professor of Evolutionary Anthropology in the University of London. His research interests focus on the evolution of primate social and sexual behaviour, cognition, rituals, biodiversity conservation, animal rights and evolutionary ethics. Born into a farming community in Holzhausen am Reinhardswald, he grew up in a village situated in the oak forests of central Germany. Here, the Brothers Grimm had recruited native informants for their early 19th-century fairy tale collection. Animals possess human-like characteristics in these indigenous stories. As part and parcel of Volker Sommer’s childhood, these narratives inspired him to pursue a career as a zoologist and ethologist.

 

 

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Aequorea victoria. Photo: David Gruber

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