ACT’16 AUFTAKT

Performance Chronik Basel – Part 2 (1987 – 2006) 

 

20. April – 22. April 2016 

 

Installation und Lecture von Muda Mathis und Iris Ganz
am Freitag 22. April 2016 um 20:00 

 

 

 

 

 

Zur zweiten Buchpublikation der Performance Chronik Basel “Erinnern und Aufzeichnen” (hg.v. Sabine Gebhardt Fink, Muda Mathis, Margarit von Büren), zeigen Muda Mathis und Iris Ganz einen 90 minütigen Videozusammenschnitt aus Archivmaterial von über 250 Performances zwischen 1987-2006, auf drei Projektionsflächen. Videoprojektion vom 20.- 22.4.2016 jeden Abend nach dem Eindunkeln.

 

Performance Chronik Basel ist ein Archiv, das es seit den 1960er-Jahren gibt. Es wurde zu einer Zeit begründet, als die Performance-Kunst als anerkanntes, wenn auch umkämpftes und wechselhaftes, Genre die Bühne betrat. Ziel dieses Archivs ist es nicht nur zu zeigen, was sich in der Vergangenheit ereignet hat, sondern sich auch kontinuierlich mit Praktiken auseinanderzusetzen, die den Körper, den Raum, das Gesellschaftliche, die Stimme, die Beobachtung, das Schreiben, die Schauspielkunst, die Inszenierung, die Bewegung sowie das Kunstempfinden betreffen und die zunehmend an Relevanz gewinnen.

 

Diese 90 Minuten Geschichte liefern einen Erinnerungsausschnitt und dienen als Rahmen für ACT, ein Performance-Festival, das im Laufe der Jahre zahlreiche Studierende dazu veranlasst hat, Performance als etwas zu würdigen, das ein neues Denken innerhalb der Kunst inauguriert hat.

 

Wenn nun also nach Einbruch der Dunkelheit die Bildschirme aufleuchten, dann können Sie aufs Neue einzigartige Augenblicke aus der Geschichte der Performance-Kunst der Stadt Basel erleben. Und während des Tages können Sie sich mit dem Ort auseinandersetzen; mit dem Ort hier, dem TANK, aber auch mit jedem anderen Ort, der den Schauplatz für eine Performance abgeben mag.

 

 

 

 

Performance Chronik Basel is an archive that takes as its starting point the 1960s when performance emerged as a recognized, even if contested and mercurial, genre. The aim of this archive is not only to show what was in the past, but to continuously challenge a practice that involves the body, the space, the social, the voice, the observing, the writing, the acting, the staging the moving, the feeling of art in ways that are gaining in relevance. 

 

This ninety minutes of history represent only part of a memory and serve as the frame to ACT, a performance festival that over the years has been engaging students in embracing performance as a way of producing a new thinking inside art. 

 

So, at night, when the screens are visible you will be able to revisit unique moments of the history of performance in the city of Basel, and, during the day, you can reflect upon the place, this place at TANK but every place that serves as the ground of performance. 

 

 

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Bildschirmfoto 2016-07-19 um 14.47.24

 

 

Bildschirmfoto 2016-07-19 um 14.47.41 

 

 

 

 

 

Der Tank
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