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1.12.2017

Werner von Mutzenbecher: 8/1/D999R

Einzelausstellung im TANK, kuratiert von Roman Kurzmeyer

• Eröffnung am Freitag, 1. Dezember 2017, 18 Uhr. Ausstellung bis am 10. Dezember 2017.

 

 

Werner von Mutzenbecher ist Maler, Filmemacher und Autor. 1987-2000 leitete er die Fachklasse für freies bildnerisches Gestalten (Malklasse) am Studiengang Kunst der Schule für Gestaltung in Basel.

 

Mit der Ausstellung von Werner von Mutzenbecher beginnt das Institut Kunst eine neue Ausstellungsreihe. Die Ausstellungen widmen sich dem künstlerischen Schaffen von Absolventinnen und Absolventen des Studiengangs Kunst sowie ehemaligen und aktuellen Lehrenden. Mit der Ausstellung 8/1/D999R kehrt Werner von Mutzenbecher für kurze Zeit an die Hochschule zurück und gibt einen Einblick in sein aktuelles Schaffen.

 

Bekannt geworden war Werner von Mutzenbecher in den 1980er-Jahren mit flächigen Gemälden, auf denen es, wie Sabine Gebhardt Fink treffend feststellte, keine Überlagerungen gibt, „alles ist Figur und Grund“. Diese einfachen, spielerisch geordneten Kompositionen benutzen geometrische, monochrome Formen für sichtbar konstruierte Bilder, die nie ungegenständlich erscheinen, sondern in einem abstrakten, modellhaften Sinne eine Welt der Dinge evozieren. Dieses selbstverständliche Zusammenspiel von Abstraktion und Figuration ist Merkmal seiner Kunst, nicht nur von Malerei und Zeichnung, sondern auch seines filmischen Schaffens. Werner von Mutzenbecher, der 1937 in Frankfurt am Main geboren wurde und 1957-1960 an der Allgemeinen Gewerbeschule Basel studierte, gehört zu jener Künstlergeneration in Europa, der es als erster gelang, den Gegensatz von Figuration und Abstraktion hinter sich zu lassen.

 

Ausstellungen können unterschiedliche Formen annehmen. Uns interessieren neuartige, erst noch zu entdeckende und zu erprobende, prozessorientierte Ausstellungsformate, welche Künstler aus ihrem künstlerischen Handeln heraus entwickeln. Die Ausstellung als Medium der Kunst zu verstehen, kann heissen, den bildnerischen Prozess und die Formfindung in die Ausstellung hineinzutragen oder die Ausstellung als eigene Werkform zu verstehen und entsprechend zu gestalten. Ausstellungen geben Auskunft über die spezifische Ästhetik einer künstlerischen Arbeit und können diese transformieren. Die Ausstellung, die Werner von Mutzenbecher für den Ausstellungsraum der TANK vorbereitet hat, trägt den Titel 8/1/D999R. Es ist der Versuch eines Künstlers, die Ausstellung selbst als Möglichkeitsform aufzufassen. Werner von Mutzenbecher zeigt uns eine Ausstellung, die einerseits von Energie, Geschwindigkeit, Geschicklichkeit und Entschlossenheit, andererseits aber auch von Transformation, Transfiguration sowie nicht zuletzt von Empathie handelt.

 

 

 

Öffnungszeiten
2. Dezember 2017, 16.00 bis 19.00 Uhr
3. Dezember 2017, 14.00 bis 17.00 Uhr
6. Dezember 2017, 16.00 bis 19.00 Uhr
8. Dezember 2017, 16.00 bis 19.00 Uhr
9. Dezember 2017, 16.00 bis 19.00 Uhr
10. Dezember 2017, 14.00 bis 17.00 Uhr

Und nach Vereinbarung
simon.wuersten@fhnw.ch

 

 

 


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