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öffentliche Vortragsreihe

Art Talks Frühlingssemester   

• jeden Mittwoch um 17.30 Uhr am Institut Kunst, Doppeldeckraum A0.11 und Aula Hochhaus

 

 

Mit: Lucie Kolb, Pedro Wirz, Esther Hunziker, Jeronimo Voss, Milo Rau, Jean-Claude Freymond-Guth, Raphael Linsi, Greg Parma Smith, Marta Riniker-Radich, Simon Buckley, Youssef Limoud

 

→ hier gehts zum Programm für das Frühlingssemester 2017

 

 

 

Art Talks ist der Titel der öffentlichen Vortragsserie, die während dem Semester jeden Mittwoch am Institut Kunst stattfindet. Auf kollektive Weise reagiert die Vortragsreihe auf das Bedürfnis mit den Studierenden und einer allgemeinen Öffentlichkeit die heutige Kunstpraxis zu hinterfragen und die Ergebnisse dieser Reflexion gemeinsam zu teilen. Das folgt einer Logik, die darauf abzielt, unterschiedliche Ansätze künstlerischer Praxis zu präsentieren und gleichzeitig die Möglichkeit bietet, Fragen, Ideen und Diskussionsbeiträge zu benennen, die das Entstehen von Kunst heute begleiten.

 

Diese Reihe funktioniert wie ein gemeinschaftlich geführtes Interview und umfasst persönliche Antworten auf die Fragen, wie Kunst gemacht, ausgestellt, geschrieben und vom Publikum aufgenommen wird. Dieses Vorgehen hat am Institut Kunst eine lange Tradition, da uns seit mehr als zwei Jahrzehnten kontinuierlich Gäste besuchen, die Vorträge halten.

 

Die vortragenden Künstlerinnen und Kulturschaffenden sprechen über ihr Tun und die unterschiedlichen ethisch- ästhetischen Paradigmen der Kunstproduktion in einer Region und einer Gesellschaft. Auf diese Weise helfen sie uns zu verstehen, inwieweit solche gemeinsam geteilten – oder eben auch nicht geteilten – Merkmale, mit anderen künstlerischen Gruppierungen da draussen übereinstimmen.

 

Indem wir dann die vielfältigen Beiträge, aus denen sich eine solche Vortragsreihe zusammensetzt, Revue passieren lassen, wird uns die diverse und komplexe mentale Ökologie bewusst, welche die Kunst mit Machen, Gender, Ideologie, Materialität, Architektur, gesellschaftlichem Zusammenspiel und Technologie verbindet. Diese Zusammenhänge und Relationen sind nicht stabil, sondern sie fluktuieren mit der Zeit und definieren verschiedenartige Herangehensweisen an Ideen und Formen. Diese Verhältnisse verändern unser Verständnis der Ausdrucks- und Erscheinungsformen der Kunst, mögen diese als Projekt, Prozess oder verwirklichtes Werk begriffen werden, als Programm oder als das Ergebnis einer unbeabsichtigten Entscheidung.

 

Art Talks ist deshalb lebendiger Bestandteil der Aktivitäten, die wir hier am Institut Kunst umsetzen. Die Vorträge erzeugen eine Kraft, die uns in die Rolle des Zuhörers versetzt und die so zur ganz besonderen Form der Forschungsarbeit wird – zum Verständnis darüber, wie sich Einfühlungsvermögen entwickelt. Es geht dabei nicht um Meditationen über Kunst, sondern vielmehr darum, Ideen, die im Entstehen sind mit denjenigen zu verbinden, die sich vielleicht einen Augenblick lang mit ihnen identifizieren.

 

 

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