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17–21.07.2017

We Are Dreaming Lies Again!   

Summer Academy des Institut Kunst HGK FHNW, zu Gast am Istituto Svizzero di Roma

• Privater Anlass für die Studierende des Institut Kunst

 

English below

 

Organisiert von Chus Martínez, Emil Michael Klein, Hannah Weinberger, und Mathilde Rosier

Gäste: Ingo Niermann, Carolyn Christov-Bakargiev, u. a.

Studierende: Linus Baumeler, Paula Herrmann, Cyril Hübscher, Danielle Küchler, Mario Kull, Raphael Loosli, Marie Matusz, Mathis Pfäffli, Manuel Schneider, Arnaud Wohlhauser

 

istitutosvizzero.it

 

Transformation ist in aller Munde. Wurde die Kulturwelt vor zehn Jahren noch mit Begriffen und Ideen wie Kreativität oder Innnovation überflutet, so haben wir es heute mit Transformation zu tun. An derlei Konzeptwellen, die unsere öffentliche Kommunikationskanäle, von Webtexten bis hin zu Veröffentlichungen in der Tagespresse, überschwemmen, ist nichts auszusetzen. Man muss sich ihnen auf positive Weise nähern, dennder Grund warum es sie überhaupt gibt besteht darin, eine Kollektivkraft zu bilden, die sowohl unseren Wünschen, wie auch unserer Furcht vor Stillstand und Entropie, einen Namen geben soll. Die Kunst ist jedoch eine zu langsame Sache, weshalb sich hier nichtsdestotrotz ein Gefühl der Gleichförmigkeit einstellt; Kunst ist stets zu langsam, um neu sein zu können. Und diese wunderbare Langsamkeit ist es auch, die Möglichkeiten offen hält – nicht solche von Forschungsträumen oder für neue Geschäftsideen, die unser aller Leben verändern sollen –, sondern die Möglichkeit einer leisen und verschwiegenen Erfindung von etwas, das ganz langsam, kontinuierlich, lebendig wird, freudvoll verborgen im Wesen dessen, was Künstler_innen machen … Kunst.

 

Mit einer kleinen Gruppe, die sich aus zehn Student_innenzusammensetzt und nach einem Einführungstag werden wir gemeinsam Kunst schaffen und über die verschiedenen Weisen nachdenken, durch die das Ritual des Machens neue Ansätze hinsichtlich Sorgen, Stoffen, Situationen, die unmittelbar mit Kunst zusammenhängen oder auch nicht, entstehen lässt. Die Lehrenden werden auch eine Liste mit lokalen Gästen vorlegen, die wir einladen wollen um ihre Erfahrungen gemeinsam mit den unseren teilen und dabei herauszufinden, ob es einer solchen seltsamen, exzentrischen Metagruppenperformance im Laufe einer Woche gelingen kann, die Saat neuer Ideen,wie wir in Zukunft vorgehen sollen, auszustreuen. Wie bei einem improvisierten Zirkus werden also manche ihre Nummern darbieten, andere wieder, eine Art Off-Kommentar beisteuern– gleich einer Zirkusdirektor_in die wünscht, dass man performt, während Menschen und Tiere atemberaubenden und erstaunlichen Übungen vollbringen.

 

Nur in solchen Kontexten der Freiheit formt sich ein Denken durch Teilen, findet eine Übertragung statt; und dieses Denken ist die Grundlage für Erfindungen. Wir wissen nur zu gut, dass Hoffnung nur ein anderer Name für dasjenige ist, was auftaucht um zu bleiben und Leben beständig möglich zu machen.


 

Organized by Chus Martínez, Emil Michael Klein, Hannah Weinberger, and Mathilde Rosier

Guests: Ingo Niermann, Carolyn Christov-Bakargiev, u. a.

Students: Linus Baumeler, Paula Herrmann, Cyril Hübscher, Danielle Küchler, Mario Kull, Raphael Loosli, Marie Matusz, Mathis Pfäffli, Manuel Schneider, Arnaud Wohlhauser

 

istitutosvizzero.it

 

Transformation is the talk of the town. Ten years ago, it was creativity and innovation, but now it’s transformation. There’s nothing negative about these waterfalls of concepts that inundate our public communication, from social media to press releases. We need to look at them with positivity, since they’re there to create a collective force that names our desires and our fear of stagnation, of entropy. However, art is too slow to wash away the feeling of sameness; it is also far too slow to be new. Yet it is the wonderful slowness that allows the possibility, not of research dreams, or business notions of a surprising something changing our lives, but the silent invention that comes into life slowly, steadily, joyfully hidden in the substance of artist doing what they do, art. 

 

We Are Dreaming Lies Again! comprises a small group of ten students who will make art together, reflecting on how the ritual of making can invent new approaches to apprehension, substances, and situations that may or may not have anything to do with art directly. Local guests will be invited to share their experiences with ours, and to discover and help shape, if anything, an eccentric meta group performance, leaving traces to seed new ideas on how to proceed into the future. And so, like in an improvised circus, some will do their numbers, while others will provide a voice over, like the ringmaster who wants you to perform while the most amazing human and animal feats are happening. 

 

It is only in such a context of freedom that forms of thinking through sharing and transferring happen, and the thinking is the basis for invention. We know too well that hope is only the other name for what emerges and stays to make life continuously possible.  

 

 

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Istituto Svizzero di Roma, Villa Maraini. Foto: Ela Bialkowska

 

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