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Bewerbungsfrist 31. Januar 2017

OPEN CALL
Max-Planck-Institute starten „Artist-in-Residence“ Programm

 

 

Die Max-Planck-Institute für Molekulare Pflanzenphysiologie und Kolloid- und Grenzflächenforschung in Potsdam haben das “Artist-in-Residence“-Programm „Knowlegde Link through Art and Science“, kurz KLAS, etabliert, das mithilfe eines internationalen Wettbewerbs zwei innovative KünstlerInnen in den Wissenschaftspark Potsdam-Golm bringt. Im Rahmen des Programms arbeiten die ausgewählten KünstlerInnen ab Juni 2017 für jeweils zwei Wochen Seite an Seite mit ForscherInnen der Gastinstitutionen in Golm und der Universität Groningen.

 

KLAS ist das erste „Artist-in-Residence“-Programm in einem naturwissenschaftlichen Max-Planck-Institut. Das Thema, die „Synthetische Biologie“, spiegelt sich im Namen wieder: AESTHETIC get SYNTHETIC: Knowledge Link through Art and Science (KLAS). Die Synthetische Biologie ist eines der jüngsten und spannendsten Forschungsfelder im 21. Jahrhundert. Im Wissenschaftspark Potsdam-Golm beschäftigen sich mehrere Arbeitsgruppen aus zwei Max-Planck-Instituten mit diesem innovativen Wissenschaftsgebiet.

 

Das „Artist-in-Residence“-Programm bringt KünstlerInnen in die „Labore“ dieser Arbeitsgruppen und schlägt so eine Brücke zwischen Wissenschaft und Gesellschaft innerhalb des stark diskutierten Forschungsfeldes der synthetischen Biologie. Der direkte Austausch von KünstlerInnen und WissenschaftlerInnen bedeutet unweigerlich, die eigene Arbeit mit den Augen des Anderen zu sehen und in einen Austausch zu treten – Synthese im Sinne einer Verknüpfung.

 

Das Programm wird auf dem Max-Planck-Campus im Wissenschaftspark Potsdam-Golm durchgeführt.Vier Arbeitsgruppen der Max-Planck-Institute für Molekulare Pflanzenphysiologie (MPIMP) und Kolloid- und Grenzflächenforschung (MPIKG) sowie der Universität Groningen, Groningen Biomolecular Sciences and Biotechnology Institute (GBB) sind Gastgeber.

 

KLAS ist ein interdisziplinäres Programm, das von Rodrigo Perez-Garcia (MPIKG/TU-Berlin), Caterina Benincasa (Polyhedra.eu), Arnau Horta (Unabhängiger Kurator), Guillermo Santamaria (CienciaXLibre) und Katja Schulze (MPIKG) ins Leben gerufen wurde. Es wird von der Max-Planck-Gesellschaft und der Schering Stiftung ermöglicht und von dem UNESCO International Relations´ Chair, der Sendung „Klangkunst“ vom DeutschlandRadio Kultur und Ars Electronica gefördert.

 

Detaillierte Informationen zur Ausschreibung: http://klas.polyhedra.eu/open-call/

 

Die Bewerbungsfrist endet am 31. Januar 2017.

 

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