Susanne M. Winterling

Künstlerin, Rehau

Gast 2018
Master-Seminar

Susanne M. Winterling, geboren und in Rehau lebend, arbeitet medienübergreifend, um die fühlende Wirtschaft, digitale Kulturen und das soziale Leben von Materialien in der Umwelt zu erforschen. Winterlings Praxis reflektiert sowohl politische als auch ästhetische Verflechtungen und Machtstrukturen zwischen Mensch/Tier/Materie. Formen und Materialien erzählen von Arten und den Elementen im heutigen herausfordernden geopolitischen Kontext. Sie konzentriert sich auch weiterhin auf historische feministische Praktiken und das Alltägliche und beleuchtet verschiedene Arten des Wissens durch Verkörperung und Kosmologien. Sie spielt die Kunst des Gesprächs auf pandorasbox.susannewinterling.com.

Winterling arbeitet medienübergreifend und mit einer ständigen Herausforderung und Infragestellung künstlerischer Medien in der Gesellschaft und ist bekannt für ihre zeitbasierten Installationen, die sich kritisch mit der Repräsentation von Realität auseinandersetzen. Vorherrschende modernistische Konzepte, Machtstrukturen und hierarchische Geschichtsschreibung werden in ihren Arbeiten in Form von Raumkonstellationen erfasst und untersucht. Ihre Praxis betont, was reine Information und Form auslässt – einschließlich einer sinnlichen Annäherung an Medien und Material, die durch das Verständnis von Immersion und Macht als Energieflüsse geprägt ist. Mit dem Schwerpunkt auf der Stärkung unseres Wahrnehmungs- und kritischen Bewusstseins betreibt Winterling affektive und materialbasierte Forschung, die die subjektive Interaktion zwischen Produzenten, Zuschauern, Materialien und Arten in unserer Ökologie hervorhebt.

Zu den jüngsten Ausstellungen und Projekten gehören Myths of the Marble, HOK Oslo and ICA Philadelphia; MIT List An Inventory of Shimmers, Contour Biennale 2017; Sitevisit, Kunstverein Freiburg; Space Elevator: Streetbodies and Donkeydreams, The Cologne Room, Los Angeles; Complicity, Kunstverein Amsterdam; Tidalectics, TBA21 Vienna