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Popup gallery with focus on Analog Photography

Fr 28.12.18, 15:00 - 22:00 Uhr
Burgunderstrasse 2, 4051 Basel

Studio Rotlicht zeigt Arbeiten von Jennifer Scherler, Samuel Morris, sib3n, Tatjana Schmidt und Sebastian Schachinger in einer Altbauwohnung.

Der Fokus liegt dabei auf Fotografien welche trotz den digitalen Möglichkeiten unserer Zeit, auf Film entstanden sind.
Jeniffer Scherler zeigt zwei Kompositionen, welche sie mit analogen Techniken der Mehrfachbelichtung in der Dunkelkammer des ECAL, Lausanne umgesetzt hat, anstatt dafür wie heute üblich Photoshop zu benutzen.

Der up-and-coming Film Regisseur Samuel Morris hat ein besonderes Gespür für Geschichten, Charaktere und Zeitgeist. Das merkt man nicht nur in seinen Bewegtbild Projekten, für unter anderem Zeal & Ardor, sondern auch wenn er zum Beispiel Naim aka Zola portraitiert. Das er dazu zur Hasselblad greift ist kein Zufall.

Neben dem iPhone benutzt sib3n auch analoge Filmkameras für seine künstlerische Vision, wenn er, inspiriert durch die Bildlandschaft der 90er Jahre, mit seiner Posse durch den urbanen Dschungel zieht, .
In einem synthetischen Lebensraum in welchem die bedrohlichste Macht der Mensch selber ist, wird man doch manchmal wieder daran erinnert, dass es Kräfte gibt die wir uns garnicht vorstellen können. Tatjana Schmidts grossformatiges Inferno erinnert an ein übermenschliches Kuppelfresko aus der Rennaisance. Die Wucht der Natur auf einem 36mm x 24mm grossem lichtempfindlichen Film eingefangen und durch digitale Mittel gross aufs Papier gebracht.

Sebastian Schachinger zeigt in einer 16 minütigen audiovisuellen Arbeit seine subjektive Perspektive ins Rotlicht der Dunkelkammer. Ein Ambiente welches Relationen zu Zeit und Umwelt verschwinden lassen kann.