«Jürg Stäuble & Hannah Villiger»



1. – 9. Dezember 2018
Vernissage am Freitag 30. November ab 17:30

der TANK, Campus der Künste, Freilager-Platz, Basel
der-tank.institut-kunst.ch

Kuratiert von Roman Kurzmeyer

Die Ausstellung «Jürg Stäuble & Hannah Villiger» ist eine kurze Reise in eine Vergangenheit, die von Liebe und Freundschaft, vor allem aber von einem in den späten 1970er-Jahren neu erwachten Interesse an Skulptur und Körperlichkeit handelt. Jürg Stäuble zeigt in einer Wiederaufführung im Ausstellungsraum der TANK seine erstmals 1979 in der Galerie Per Sten in Kopenhagen ausgestellte Installation Seifen-Raum. Von der 1997 jung verstorbenen Hannah Villiger sind zwei Arbeiten zu sehen, die sie Jürg Stäuble geschenkt hat, und die sich seither in der Sammlung des Künstlers befinden. Es sind Aufnahmen von ihrem Körper mit einer Polaroidkamera. Skulptural (1984/85) ist die Vergrösserung eines Polaroids über ein Internegativ auf Colornegativpapier im Format 125 x 123 cm. Das zweite Werk, Skulptural (1993), ist eine aus vier nicht vergrösserten Polaroids bestehende Skizze für eine mehrteilige Arbeit. Hannah Villiger und Jürg Stäuble unterrichteten beide an der Fachklasse für freies räumliches Gestalten der Schule für Gestaltung in Basel, Stäuble seit 1988 als deren Leiter und Villiger von 1992 bis 1996 als Dozentin.

Die Ausstellung «Jürg Stäuble & Hannah Villiger» ist das dritte Projekt in einer 2017 begonnenen Reihe mit Arbeiten von Alumni des Institut Kunst der HGK Basel.

Ein von Roman Kurzmeyer mit Jürg Stäuble geführtes Gespräch über das Unterrichten von Kunst und seine Lehre an der Fachklasse für freies räumliches Gestalten und später am Institut Kunst der HGK wird aus Anlass dieser Ausstellung auf der Webseite des Instituts veröffentlicht.