Fachhochschule
Nordwestschweiz
Hochschule für
Gestaltung und Kunst

Institut Kunst

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We’re live and we want to elate

by Chus Martínez

 

 

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Ausstellungseröffnung Every Contact Leaves a Trace in der Kunsthalle Basel am 1. September 2016. Foto Christian Knörr.

 

 

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Performance von Yanik Soland während der Eröffnung von Every Contact Leaves a Trace am 1. September 2016. Foto Christian Knörr.

 

 

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Die Diplomarbeit von Isadora Vogt, 2016. Foto Christian Knörr.

 

 

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Die Abschlussarbeit von Anna Maria Balint, 2016. Foto Christian Knörr.

 

 

Engl. / The site you’re in now is, actually, our mind. You will, of course, find information here about studying with us, and all that entails. This site, however, intends to produce a living climate of materials, texts, and thoughts that define the conditions we work from, within and towards. And who are we? We are a group of teachers, students, visiting artists and collaborators you will find in the section Team.

 

This site is no blog, as no one writer initiates any conversation with the site’s visitors and there is no one writer initiating the conversation with the viewer / reader. Nor is it an online magazine, as the content is structured without an editorial logic. The site acts as any mind does, feeling a compulsion to get closer to images, materials, ideas, and individuals while simultaneously producing different strategies for doing so. It is not a celebration of incoherence, but an attempt to move away from programmatic thinking.

 

The name Art Institute names many things. It names a long and complex history of becoming a place where artists teach artists. A place where practice determines thinking, decisions and conversations around the nature of doing in art. The name also names a very specific way of teaching collectively. The Institute has for decades insisted on the radical re-imagining of art academy conventions. The traditional authority-centered classroom structure is replaced by two class formats at the Bachelor and Master levels: the forum and the plenum. Both formats introduce a spatial structure where the artist/students’ minds are at work. Forum and plenum sessions have no subject or theme other than themselves, apart from an intention to investigate the conditions of contemplating artist production today.

 

And so this site is conceived. It is a place in which several ways of seeing what is happening inside and outside the Institute coincide. The subject – the indexical coherence that defines every form of public presentation or application – is substituted with a flow of investigations that appear, disappear, reappear. This intention is stronger than the will to merely inform you about us. It responds to the creation of an ambiance, a genuine pictorial and thinking climate. Imagine this site as neither project nor blog nor magazine but simply a radiance. A radiance which is the effect of many voices speculating about many things. Do images have an autonomous life when machines can see them, read them, know them as well as the human eye? Are the inherited notions of action and social apparatuses unable to describe how art wants to relate to both human culture and nature? Is a radical reversal in the world of exhibitions possible? Does consciousness present questions art understands better than any other field of knowledge?

 

The Art Institute pursues a mandate: to probe, question and imagine what the nature of art practice could be on the verge of the next society. Methods appear along this path – they are never there beforehand. Complexity is a substance we embrace.

 

Hello!

 

Chus Martínez
Head of the Art Institute

 

 

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Finissage von Every Contact Leaves a Trace im Kasko am 11. September 2016.

 

 

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Performanceabend im Kasko während der Diplomausstellung Every Contact Leaves a Trace.

 

 

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Ausstellungseröffnung Mx. World. On the Million Genders of the Real / Es Welt. Eine Wirklichkeit mit tausend Geschlechtern, Kunsthalle Basel, 8. November 2015. Foto: Nici Jost.

 

 

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Ausstellungsansicht Mx. World. On the Million Genders of the Real / Es Welt. Eine Wirklichkeit mit tausend Geschlechtern, Kunsthalle Basel. Foto: Nici Jost.

 

 

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Ausstellungsansicht Mx. World. On the Million Genders of the Real / Es Welt. Eine Wirklichkeit mit tausend Geschlechtern mit Arbeiten von Lena Kiss und Nina Hebting, Kunsthalle Basel, 2015. Foto: Nici Jost.

 

 

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Eröffnung Lockeres Denken – Loose Thinking im Kunsthaus Baselland

 

 

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Fidel Stadelmann, Aquaponik, 2015

 

 

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Manuel Schneider, Are You There? It‘s Me, 2015 und Mac Guffin, 2015

 

 

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Manuel Schneider, Are You There? It‘s Me, 2015

 

 

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Silas Heizmann, Transparent, 2015 und Vera Bruggmann, Surrounding the Point Nr lll, 2015 und Von der Artischocke zu den Tiefen des Mittelmeeres, 2015

 

 

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Jorim Huber, Petra und Markus, 2015

 

 

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Hanes Sturzenegger, Schau, 2015

 

 

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Wir sind guten Mutes und wollen ermutigen

von Chus Martínez

 

Dt. / Die Website, auf der du dich gerade befindest, gleicht unserer Denkweise und entspricht dem Geist unserer Arbeit. Selbstverständlich findest du hier auch Informationen darüber, wie man sich für diese Hochschule bewirbt und was das Studium beinhaltet. Doch in erster Linie geht es auf dieser Site darum, einen Raum zu schaffen, wo sich Materialien, Texte und Gedanken sammeln, welche die Arbeitsbedingungen definieren, nach denen wir vorgehen. Wir? Das ist eine Gruppe von Lehrenden, Studierenden, Gastkünstlern und -künstlerinnen und Mitarbeitenden, deren Namen man unter der Rubrik mit dem Titel Team finden kann.

 

Diese Site ist weder ein Blog noch ein Onlinemagazin, da hier nicht ein einzelner Autor das Gespräch mit dem Besucher / Leser bestimmt und auch der Inhalt, der sich hier findet, wird durch keine «redaktionelle» Logik strukturiert. Der Wunsch, näher an die Bilder, Stoffe, Ideen und Persönlichkeiten heranzukommen, erweckt in uns die Lust, neue Strategien zu entwickeln. Dabei feiern wir nicht die Zusammenhangslosigkeit, sondern es handelt sich um den Versuch, das programmatische Denken hinter uns zu lassen.

 

Die Überschrift „Institut Kunst“ bezieht sich auf vielerlei. Dieser Name steht für die komplexe Geschichte, wie ein Ort entsteht, an dem KünstlerInnen KünstlerInnen unterrichten. Ein Ort, wo die Praxis das Denken, die Entscheidungsprozesse, aber auch die Gespräche darüber, was das «Machen» für die Kunst bedeutet, bestimmt. Und ein solcher Name macht auch auf eine sehr spezifische Art und Weise deutlich, was es heisst kollektiv zu lehren. Das Institut hat über die Jahrzehnte hinweg daran festgehalten, die Konventionen der traditionellen Kunstakademien rigoros neu zu bestimmen. Das autoritative Meisterklassenprinzip wurde durch zwei Regelformate für den Bachelor- und Masterstudiengang ersetzt: Das Forum und das Plenum. Beide Konzeptionen führen ein räumliches Bild ein, das zeigt, wo das Nachdenken der KünstlerInnen am Werk ist. Die Sitzungen des Forums bzw. des Plenums haben dabei keinen anderen Gegenstand und keine andere Themenstellung zur Grundlage als sich selbst; mit ihnen wird ausschliesslich die Absicht verfolgt, die Bedingungen für das zeitgenössische künstlerische Schaffen zu erforschen und anzusprechen.

 

 

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Isadora Vogt, Mygale Avicularia, 2015

 

 

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Julia Minnig & Jelena Nikolić, WHILE (TRUE), 2015

 

Genau so ist auch diese Site konzipiert. Sie ist ein Ort, an dem unterschiedliche Sichtweisen auf das, was innerhalb aber auch ausserhalb des Instituts passiert, sich überschneiden. Das Leitthema – die indexikalische Geschlossenheit, die heute jeder Form der öffentlichen Präsentation und Nutzung inhärent ist – wird durch eine Vielzahl von sich abwechselnden Untersuchungen ersetzt, die in Erscheinung treten, verschwinden und wieder auftauchen. Dieses Vorhaben ist uns wichtiger als blosse Information. Und es berücksichtigt eine Stimmung und reagiert auf ein authentisches visuelles und denkerisches Klima. Man stelle sich eine Website nicht als «Projekt», «Blog» oder «Magazin» vor, sondern als ein Leuchten. Als ein Leuchten, das Ergebnis der Gedanken ist, die sich viele von uns über viele Dinge gemacht haben.

 

Haben Bilder ein eigenständiges Leben, wenn sie ebenso von Maschinen produziert und gelesen werden können und nicht nur vom menschlichen Auge? Sind die überlieferten Vorstellungen von Handlung und Dispositiv unfähig zu beschreiben, auf welche Weise sich die Kunst sowohl zur menschlichen Kultur wie auch zur Natur verhalten möchte? Ist eine fundamentale Veränderung dessen möglich, was eine Ausstellung ist? Ist Bewusstsein eine Frage, die von der Kunst besser beantwortet werden kann als von jedem anderen Wissenszweig?

 

Das Institut verfolgt einen Auftrag: Erforschen, Befragen und Vorstellen, wie die Praktiken der Kunst angesichts der nächsten Gesellschaft beschaffen sein könnten. Entlang dieses Weges stossen wir auf Methoden, die es nicht schon vorher so gab. Komplexität ist etwas, das wir freudig begrüssen.

 

Herzlich willkommen!

 

Chus Martínez
Leitung Institut Kunst

 

 

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Azumi Goya, Wasser fliesst, 2015

 

 

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Azumi Goya, Wasser fliesst, 2015

 

 

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Nadine Cueni, Das kleine Einmaleins der archaïschen Steinformationen, 2015

 

 

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Ephraim Meister Performance während der Eröffnung

 

 


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