Institut Kunst
Hochschule für Gestaltung und Kunst
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15.03.2018

Join the Art Institute in Basel, apply now!

Master of Arts in Fine Arts at the Art Institute

• Application deadline: March 15, 2018. Beginning of the program: September 2018

 

 >> English

 

Die australische Poetin Romaine Moreton schreibt: „I wish now I had learned better the tongue of the streets“. Stelle Dir vor, dass Kunst zu studieren genau diese Übung im Erlernen der Sprache der Strasse, der Welt ist. Man sollte vergessen, nur an den Abschluss zu denken und sich auf die immense Qualität einer Zeit konzentrieren, die dazu dient, die eigene Sprache zu finden.

 

Es ist nicht leicht, mit nur wenigen Worten zu beschreiben, was unser Studienprogramm charakterisiert, aber ich würde sagen: Es ist ein ungewöhnliches, spekulatives Interesse daran, Kunst und Künstler_innen mit einigen grundlegenden Fragen zu unseren zukünftigen, sozialen Entwicklungen zu verknüpfen. Was ist Natur? Wie ist Gender denkbar? Was hat das alles mit Kunst, mit unseren Erfahrungen zu tun? Steht es in irgendeinem Verhältnis zu Technologie? Diese Fragestellungen sind der Kern der Seminare und Events, die unser Team von Dozierenden mit einer grossen Anzahl internationaler Künstler_innen und Experten und mit einer grossen Bandbreite an Disziplinen zusammen bringen. Das Hauptziel ist die Unterstützung Deiner Praxis, der Stunden, die Du in Deinem Atelier verbringst, durch Debatten und Präsentationen, die Dein Interesse an verschiedenen Ausdrucksformen wecken und an Formen von Produktion und Präsentation. Daher gibt es das Mentoring, eine Möglichkeit nicht nur durch ein technisches Team in den Werkstätten unterstützt zu werden, sondern bei all Deinen Anliegen, Zweifeln und Versuchen auch durch eine sehr aufmerksame Gruppe von Künstler_innen. Dies macht unser Programm aus.

 

Kunst zu studieren bedeutet, jene Elemente zu finden, die Deine Praxis definieren, und zugleich die Welt zu begreifen, innerhalb deren diese Praxis stattfindet. Nehmen wir zum Beispiel den Begriff «Klimawandel»: in den Medien und den sozio-politischen Diskursen wird «Klimawandel» stets so verwendet, als ob die Auswirkungen menschlicher Aktionen auf der Erde ein Äquivalent zum Begriff des «Kulturwandel» sein könnten, eine Art der Transformation, die als ein Gesamtpaket präsentiert wird, als eine Form von Verleugnung, als Reaktion auf das radikale Trauma unserer neuen Realität. Das Potential von Kunst und Künstler_innen zu verstehen, die unserer Gesellschaft dabei helfen, sich einzustellen und emotional wie kognitiv die vielen Realitäten zu begreifen, die unser «heute» ausmachen und ebenso künftige Zeiten beeinflussen, darin liegt der Kern des zweijährigen Programms am Institut Kunst. Gemeinsam mit verschiedenen Stiftungen und Partnerschaften entwickeln wir Summer Schools, Residenzen und Projekte, die unsere Seminare ergänzen und jede individuelle Praxis im Kontext des gegenseitigen Austauschs fördern.

 

Das Institut Kunst akzeptiert pro Jahr nur zwanzig Studierende. Das Programm besitzt ein warmherziges, unmittelbares Umfeld, das es allen Studierenden erlaubt, ihre Wahl zu diskutieren und ein konstantes Gespräch mit Künstler_innen und Fachleuten über ihre Arbeiten, ihre Ansichten und Problematiken zu entwickeln. Die Einrichtungen auf dem Campus sind hervorragend und beinhalten eine Reihe von grosszügigen Werkstätten, die den Studierenden jederzeit zugänglich sind, um mit allen Arten von Medien und Materialien zu experimentieren. Daneben existieren kleinere digitale und analoge Werkstätten, die zwangslos genutzt werden können. Das Programm ist nicht in Medien unterteilt, sondern betont Deine medialen Interessen, während Du zugleich ermutigt wirst, andere Bereiche zu entdecken, die Dir dabei helfen Dich weiterzuentwickeln. Wir haben auch einen bescheidenen, aber schönen Ausstellungsraum, der TANK, wo neue Werke kommissioniert und präsentiert werden, und den die Studierenden beantragen können, um ihre eigenen Arbeiten auszustellen.

 

Das Umfeld des Campus der Künste, auf dem sich das Institut Kunst befindet, ist gleichermassen interessant: von den Broadcast- und Performancestudios, den Videoschnitträumen und der Mediathek, die alle zentral im Turm der Hochschule liegen, zur Nähe zum Haus der Elektronischen Künste (HeK) und zum Atelier Mondial (ein internationales Residenz- und Atelierprogramm) und dem Kultursender Radio X – all dies bekräftigt das Institut Kunst als Ort der Kunstproduktion. Und das Gleiche kann von Basel behauptet werden, einer Stadt mit einer hohen Anzahl von freien Projekträumen und Institutionen für zeitgenössische Kunst, und mit einer eigenen Art und Weise den öffentlichen Raum, das Politische und das Soziale zu aktivieren. Aber wir sind ebenso aufmerksam gegenüber Problemen verschiedener künstlerischer Gemeinschaften und Kontexten, die weniger privilegiert sind, wie gegenüber dem rasanten Rückgang von Möglichkeiten und finanzieller Unterstützung für Künstler_innen, und nicht zuletzt hinsichtlich der Hoffnung eine Stimme zu sein, die die unglaubliche Wichtigkeit der Fürsorge für die Kultur ausruft.

 

→ Mehr Informationen zum Master-Studiengang, Aufnahmeverfahren und zum Institut Kunst

 

 

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The Australian poet Romaine Moreton writes, “I wish now I had learned better the tongue of the streets.” Imagine if studying art were to learn the tongue of the streets, of the world. You should forget that you graduate and instead concentrate on the immense quality of time imparted to you to find your own tongue.

 

It is difficult to describe in a few words what characterizes our program, but I would say it is an uncommon speculative interest in linking art and artists with some of the crucial questions of our future social development: What is nature? How is gender possible? What does it all have to do with art, with experience? Does it relate in any way to technology? These questions are at the core of our seminars and events, which bring together our team of teachers and a very large range of international artists and experts from a variety of disciplines. The main goal is to support your practice—the many hours you spend in your studio—by engaging you in debates and presentations that unfold in different languages and forms of production and presentation. Mentoring constitutes the character of the program, which includes not only assistance from our technical team in workshops, but also the thoughtfulness of a very attentive group of artists towards your concerns and doubts and trials.

 

To study art is to find the elements that define your practice, and at the same time to understand the world in which this practice takes place. Take the notion of “climate change,” for example: the media and the sociopolitical discourses continuously use “climate change” as if the effect of human action on Earth could be equivalent to “cultural change,” some sort of transformation presented as a package, as a kind of denial, a reaction to the radical trauma of our new reality. To understand the potential of art and artists to help our societies adjust to and comprehend emotionally and cognitively the many realities that constitute “today” and influence the times to come is at the core of the Institute’s two-year program. Together with different foundations and partnerships we develop summer schools, residencies, and projects that add to the seminars and enhance each individual practice in a context of mutual exchange.

 

The Institute only accepts twenty students per year. The program possesses a warm and immediate quality that allows each student to discuss their choices and develop constant conversation with artists and professionals about their work, their views, their problems. The facilities on campus are outstanding, and include several large workshops open to students at all times to experiment with all media and materials, as well as smaller digital and woodworking ateliers that can be used more casually. The program is not divided by media, but instead stresses your media interest while, at the same time, encouraging you to discover other areas that may help you to evolve further. We also have a modest but beautiful exhibition space, der TANK, where new commissions are produced and presented, and which students can request to exhibit their own work.

 

The context of the Campus of the Arts where the Institute is located is also interesting: from the Broadcast and Performance studios, video editing rooms, and media library centrally located at the tower of the Academy, to the vicinity with the House of Electronic Arts (HeK) and Atelier Mondial (a residency and studio program) and the cultural broadcast station Radio X, it all reinforces the Institute as a site for art production. And the same can be said about Basel, a city with a large number of artist-run spaces and art institutions centered around contemporary art, and with a unique way of activating public space, the political, and the social. But we are also attentive to the problems of different art communities and contexts that are less privileged, to the radical decrease of possibilities and economic aid for artists, and to the hope of being a voice that declares the incredible importance of caring for culture.

 

→ More information about the master’s program, the admission procedure and the Art Institute

 

 

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